Popitzweg
Wohnungsneubau, Berlin Charlottenburg

In Berlin-Charlottenburg, südlich des UNESCO-Welterbes der „Ringsiedlung Siemensstadt“, plant die Berlinovo die Nachverdichtung eines Grundstücks, das mit einem Wohngebäude aus den 1970er Jahren bebaut ist. Auf dem bislang als Parkplatz genutzten Areal entsteht ein dreiteiliges Mehrfamilienhaus mit rund 140 Wohneinheiten, das sich parallel zum Bestandsbau in Nord-Süd-Richtung erstreckt.

Der fünf- bis achtgeschossige Neubau nimmt die Versprünge des Altbaus auf und bildet eine Abfolge klar gegliederter Höfe zwischen den Gebäuden. Zwei großzügige Durchgänge im Erdgeschoss verbinden diese Höfe mit den östlich angrenzenden Freiflächen. An einem der Durchgänge liegt ein Gemeinschaftsraum, der allen Bewohner:innen offensteht.

Nördlich des Gebäudes ist ein halböffentlicher Vorplatz vorgesehen, der sowohl als Eingangssituation für die Wohnanlage sowie als Aufenthalts-, Spiel- und Grünfläche dient.

Der Großteil der Wohnungen umfasst ein bis zwei Zimmer, während an den Stirnseiten der drei Baukörper größere Wohneinheiten mit drei bis vier Zimmern geplant sind. Alle Wohnungen verfügen über eine nach Osten orientierte Loggia, die sich über die gesamte Wohnungsbreite erstreckt.

Das Grundstück ist durch den Verkehr am Siemensdamm und eine Hochbahnstrecke der Berliner S-Bahn hohen Lärmpegeln ausgesetzt. Alle Wohnungen sind daher zur ruhigeren Ostseite ausgerichtet. Ergänzend sorgen spezielle Fensterkonstruktionen und verglaste Loggien für zusätzlichen Schallschutz.

Unter dem leicht abfallenden Gelände des Vorplatzes am Popitzweg entsteht eine Tiefgarage mit rund 40 Stellplätzen.