Anne-Frank-Straße
Wohnquartier, Berlin Altglienicke
Das architektonisch und städtebaulich hochwertige Quartier umfasst den Neubau von 14 Gebäuden mit 583 preisgünstigen Mietwohnungen im Berliner Ortsteil Altglienicke.
Die Komposition lediglich zweier Gebäudetypen, durch Drehung und Spiegelung variiert, schafft eine hohe städtebauliche Qualität und vermittelt zwischen der unterschiedlichen Bebauung sowohl im Norden als auch Süden. Durch das neue städtebauliche Gewebe wird eine Durchwegung des gesamten Quartiers ermöglicht, zugleich bilden Höfe unterschiedlicher Ausprägung neue Nachbarschaften und Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität.
Helle Putzfassaden in warmen Grau- und Rosétönen differenzieren die gelassen wirkende Architektursprache. Mehr als die Hälfte der Wohnungen ist öffentlich gefördert, damit stehen 304 Einheiten Haushalten mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung. Die Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern und Wohnflächen zwischen 33 und 100 Quadratmetern richten sich unter anderem an Einzelpersonen und Familien. 292 der Einheiten wurden barrierefrei ausgeführt.
Begrünte Innenhöfe, großzügige Spiel- und Begegnungsflächen sowie Pflanzungen mit Obst und Kräutern schaffen qualitätvolle Außenräume.
Sämtliche Gebäude entsprechen dem KfW-40-Standard und gewährleisten damit eine hohe Energieeffizienz. Der Anschluss an das Fernwärmenetz sowie Photovoltaikanlagen auf den Dächern stärken die wirtschaftliche und umweltfreundliche Nachverdichtung des Gebiets.
Das Quartier ist weitgehend autofrei gestaltet und bietet über 1.000 Fahrradstellplätze. Für den motorisierten Verkehr stehen gut 250 PKW-Stellplätze – teilweise in Tiefgaragen – sowie Elektro-Ladestationen zur Verfügung.
Die modulare Bauweise und die Konzentration auf zwei Baukörpertypen trugen maßgeblich zur Kosten- und Termintreue bei. So konnte das Projekt vier Monate früher als geplant fertiggestellt werden.